2026-05-22 –, Triebwerk
Wann gehöre ich zu einem Raum? Was schließt mich ein, mich aus? Welche Verantwortung tragen wir im Raum?
Diesen Fragen gehen wir gemeinsam nach – nicht durch Theorie, sondern durch das Tun. Mit einfachen Mitteln: Bewegung, Raum, Gemeinschaft – und einem großen schwarzen Stoffsack, der Grenzen setzt, aufhebt, verbindet. Musikalisch begleitet von Lukas loten wir aus, wie aus kleinen Gesten und geteilten Momenten etwas Eigenes, Lebendiges wächst.
Es geht nicht darum, eine fertige Form zu erfüllen. Es geht darum zu spüren, wie Performance passiert – im Zwischen, in der Begegnung, in dem was entsteht wenn Menschen gemeinsam einen Raum befragen und sich in ihm bewegen.
Was wir in den 1,5 Stunden gemeinsam entdecken, fließt am Ende in eine kurze Performance ein, die wir zusammen aufführen. Jede*r bringt sich so ein, wie es sich richtig anfühlt – keine Vorerfahrung nötig, alle Altersgruppen willkommen.
Gefunden in der Geographie, die sich mit Räumen beschäftigt, interessiert uns die Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Im festen Glauben, dass wir Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln angehen sollten haben uns zahlreiche Gespräche und eigene vergangene Erfahrungen in der Tanz- und Bewegungswelt sowie politisch-wissenschaftlichen Themen zum Schluss gebracht, raumgefühl(e ) ins Leben zu rufen. Nicht um nur etwas zu präsentieren sondern um die dritte Schnittstelle -Partizipation - gleichwertig hinzuzunehmen, um so zu zeigen, das Kunst mit dem Machen beginnt und besonders durch Gemeinschaft bzw. Menschen die Kunst konsumieren stattfindet. Denn auch für uns entsteht über Bewegung eine Handlungsfähigkeit, die - wie wir glauben - in den nächsten Jahren gesellschaftlich nicht verlieren dürfen. Deswegen laden wir zu gemeinsamen Begegnungen ein um Wege zu finden, auf welche Weisen wir uns gesellschaftlichen Diskursen widmen können und sollten.
